Mehr über Hofprodukte

Auf Hof Berneck wachsen meine Hofprodukte nicht „nebenbei“ – sie entstehen aus echter Leidenschaft, Geduld und täglicher Hingabe. Manchmal auch aus einem kleinen, sehr persönlichen Kampf: gegen die Schnecken. Statt zu spritzen, gehe ich morgens und abends hinaus, sammle sie ab – einfach, damit ich keine Schädlingsbekämpfungsmittel verwenden muss. Es ist mehr Aufwand, ja.

Aber es fühlt sich richtig an. Und es macht die Ernte umso kostbarer. Was ich daran liebe: Ich muss nur vor die Tür treten. Ein paar Meter ums Haus – und da ist er schon, dieser Reichtum: Salate, Kräuter, Gemüse, Früchte. Zu sehen, wie alles langsam heranreift, wie aus einem Samen Leben wird, wie sich Blatt für Blatt entfaltet – das ist für mich jedes Mal ein kleines Wunder. Und dann dieser Moment, wenn ich ernte: frisch, lebendig, voller Geschmack.

Ein besonderer Genuss ist es, wenn ich sogar im Winter meinen eigenen Salat essen kann. Dann spüre ich noch mehr, wie sehr Selbstversorgung nicht nur Nahrung ist, sondern auch Verbundenheit: mit der Jahreszeit, mit dem Boden, mit dem Rhythmus der Natur.

Am schönsten ist es aber, das zu teilen. Menschen zu inspirieren, wieder näher an ihre Lebensmittel heranzurücken – nicht perfekt, nicht kompliziert, sondern Schritt für Schritt. Ich zeige gern, dass man nicht viel braucht: Selbst ein Balkon kann reichen. Ein Topf, ein Kistchen, ein Anfang. Wichtig ist nur, es einmal auszuprobieren – und zu erleben, wie viel Freude darin liegt. Denn wenn wir hinschauen, merken wir: Mutter Natur ist unendlich großzügig. Und sie schenkt uns so viel – wenn wir bereit sind, mit ihr zu gehen.

Und gleichzeitig stehen wir damit erst am Anfang. Gerade das macht es so lebendig: Es gibt schon die frische Versorgung direkt aus dem Garten – und darüber hinaus viele Pläne, wie dieser Hof-Reichtum weiter wachsen darf.

In Zukunft möchte ich auch weiterverarbeitete Hofprodukte anbieten:

Marmeladen, Säfte, Sirup, Ghee, außerdem getrocknete Früchte und Kräuter – Dinge, die den Sommer einfangen und ein Stück Natur haltbar machen. Später will ich mich auch an die Produktion von Schnaps und Gin wagen. Und wer weiß, was uns mit der Zeit noch einfällt – oft entstehen die schönsten Ideen ja genau unterwegs.

Ich sehe das Ganze als Abenteuer: Es wird sicher ein Auf und Ab geben, Erntejahre, die uns beschenken – und andere, die uns Geduld lehren. Aber genau darin liegt die Schönheit. Es ist ein Weg, den ich mit Freude gehe – mit dem Gefühl, auf etwas Echtes, Sinnvolles hinzuarbeiten. Ein wunderschönes Ziel, das mit jedem Jahr mehr Gestalt annimmt.